Entwicklungsfördernde NeonatalbegleiterInnen

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Was wir erreichen wollen

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Foto: Judith Feuerer

In den vergangenen 20 Jahren verbesserten sich die Überlebenschancen auch sehr kleiner Frühgeborener und kranker Neugeborener dank ausgefeilter Medizintechnik und hochwirksamer Medikamente erheblich.
Doch zunehmend stellte sich die Frage nach der Lebensqualität der Kinder und der Betreuung der durch die frühe Geburt sehr belasteten Eltern. Deshalb wird inzwischen der optimalen psychosozialen Begleitung Frühgeborener, kranker Neugeborener und deren Eltern zunehmende Aufmerksamkeit geschenkt.

Ein ganzheitliches, am jeweiligen Kind orientiertes, entwicklungsförderndes
Pflegekonzept ist ebenso wichtig, wie die optimale medizinische Versorgung. So konnte gezeigt werden, dass z. B. die bindungs- und entwicklungsfördernde Begleitung nicht nur positive Auswirkungen auf die körperliche und neurologische Entwicklung der Kinder hat, sondern auch die Mutter-Kind-Interaktion und die psychosoziale Situation der Familien verbessert.

Wenn wir Kind und Eltern frühzeitig eine umfassende auf ihre Bedürfnisse ausgerichtete Unterstützung zukommen lassen, leisten wir Unschätzbares für die Entwicklung der Kinder und bereichern gleichzeitig unseren Arbeitsalltag
durch ein hohes Maß an menschlicher Zuwendung.

Frühgeborene/kranke Neugeborene und ihre Familien bedürfen einer professionellen Begleitung durch entsprechend qualifizierte Fachleute, die dieser wichtigen Aufgabe gerecht werden. Unsere Fortbildung ermöglicht diese Qualifizierung.

Die Kursreihe beinhaltet auch den Erwerb von Fähig- und Fertigkeiten zur Umsetzung der bindungs- und stillfördernden, internationalen Initiative zur „Babyfreundliches Krankenhaus“ von WHO/UNICEF.


Zielgruppe

Gesundheits- und Kinder-/KrankenpflegerInnen, ÄrztInnen, Hebammen, PsychologInnen, PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen, SozialpädagogInnen, HeilpädagogInnen, SeelsorgerInnen, Still- und LaktationsberaterInnen IBCLC


Entwicklungsfördernde NeonatalbegleiterIn EFNB®

Die Fortbildungsreihe umfasst neun sich ergänzende Module. Die wissenschaftlich fundierten und praxisbezogenen Module können auch einzeln belegt werden. Nach Teilnahme an mindestens sechs Modulen, davon drei Pflichtmodule* und Verfassen einer Facharbeit wird eine Abschlussbescheinigung erteilt. Die TeilnehmerInnen werden auf ihre praktische Arbeit und Beratungstätigkeit in Klinik und freier Praxis vorbereitet.
* Ab Anmeldung/Kursbeginn Frühjahr 2016

 


Vorteile

  • Sicherheit und Kompetenz in der Beratung von Familien
  • Umfassende Begleitung für Familien während der ersten 1000 Tage gerechnet ab der Empfängnis
  • Erhöhung der individuellen Arbeitszufriedenheit

  • Entwicklungsfördernde Neonatalbegleitung EFNB® – was ist das und welche Bedeutung hat sie?
  • EFNB® – verschiedene Konzepte der Umsetzung
  • Forschungsinterpretationen
  • Voraussetzungen gelungener Kommunikation
  • Lösungsorientierte Beratungsansätze
  • Pflegemodelle, Rollenverständnis der Pflegenden
  • Interdisziplinarität
  • Konflikt- und Widerstandsmanagement

  • Intrauterine Entwicklung, normale psychomotorische und geistige Entwicklung Verhaltensentwicklung in den ersten beiden Lebensjahren
  • Entwicklungsneurologische Untersuchung, psychologische Entwicklungstests
  • Entwicklungsstörungen/Entwicklungsprognose
  • Healing Environment – Umgebungsgestaltung erste 1000 Tage
  • Känguruhen
  • Positionsunterstützung, Lagerung
  • Psychosoziale und physiologische Veränderungen durch die Elternschaft bei frühgeborenen oder kranken Babys
  • Was können wir aus dem Verhalten von frühgeborenen Kindern lernen?
  • Integration der Eltern
  • Strategien in der praktischen Umsetzung/Einführungsprobleme

  • Lebensaktivität Atmung: Unterstützung der postnatalen Adaptation
  • Beatmungsvermeidung, Stressvermeidung
  • Welche Frühgeborenen brauchen eine Beatmung?
  • Lebensaktivität Ernährung, Supplementierung, Erkrankung und Medikamente der Mutter
  • Besonderheiten und Bedeutung des Stillens
  • Gewinnung, Aufbewahrung und Verwendung von Muttermilch/Frauenmilch
  • Entwicklung der oralen Fähigkeiten des Kindes
  • Praktische Aspekte des Stillens von Frühgeborenen
  • Verlauf von der Brustgewöhnung bis zum ausschließlichen Stillen
  • Orale Ernährung bei Saug- und Schluckproblemen
  • Stillunterstützung und verschiedene Fütterungsmethoden

  • Entlassungskriterien
  • Vorbereitung der Eltern auf die Entlassung
  • Elternbegleitung, Entlassungsmanagement
  • Nachsorge
  • Sterbe- und Trauerbegleitung in der Neonatologie
  • Stressmanagement

  • Ethische Aspekte in der Versorgung von Früh- und Neugeborenen
  • Einführung in die Primäre Pflege
  • Elternbegleitung
  • Schmerz: Bedeutung und Erfassung
  • Schmerzvermeidung, Schmerztherapie
  • Veränderungsmanagement

  • Möglichkeiten der Diagnostik und frühen Intervention bei Störungen der sensorischen Integration, der Regulation der Beziehungsfähigkeit und des Verhaltens bei Frühgeborenen und kranken Neugeborenen
  • Frühkindliche Regulation und Auffälligkeit der sensorischen Integration von Frühgeborenen in den ersten Lebensmonaten
  • Ergotherapeutische Begleitung und Förderung
  • Konzeptorientierte Förderung in der Physiotherapie
  • Ganzheitlich-familienorientierte Förderung

  • Ganzheitliche Begleitung und Förderung von Anfang an
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit und das Kind steht im Mittelpunkt!
  • Resilienzförderung bei Säuglingen und Kindern
  • Planung und Unterstützung für den Übergang von der Klinik nach Hause
  • Emotionale Entwicklung
  • Physiotherapeutische Begleitung
  • Förderung orofazialer Funktionen
  • Sprachentwicklung

  • Netzwerkarbeit
  • Leistungen während problematischer Schwangerschaft und nach Frühgeburt
  • Ansprüche während problematischer Schwangerschaft, Mutterschutz, Elterngeld, (Sonder-)Urlaubsregelung für Väter
  • Haushaltshilfe, Kinderbetreuung, Familienpflege
  • Standesamt, Krankenversicherung, Ansprüche während der Klinikzeit, Fahrtkosten, Haushaltshilfe
  • Hebammenbetreuung, Familienhebammen, Hilfsmittel, Heilmittel
  • Ansprüche bei Versterben des Kindes
  • Ansprüche nach Entlassung, Sozialmedizinische Nachsorge, Frühförderung, Pflegegeld, Pflegedienst, Behindertenausweis, Kurmaßnahmen
  • Ergänzende Hilfe für Hartz-IV-Empfänger

  • Kinaesthetics Infant Handling
  • Allgemeines, Grundsätzliches in der Physiotherapie mit Frühgeborenen und kranken Neugeborenen
  • Methoden der Physiotherapie wie Bobath-Konzept, Vojta-Therapie, Atemtherapie, Babymassage etc.
  • Musiktherapie, Kunsttherapie
  • Was können die Eltern mit ihrem Kind machen?
  • Überstimulation

Für alle Module gilt: Änderungen vorbehalten!


Aufbau- und Vertiefungsseminare

  • Beatmung in der Neonatologie
  • Die Bewegungen des Frühgeborenen – was erzählen sie uns über die neurologische Entwicklung?
  • Entwicklungsfördernde Physiotherapie bei Frühgeborenen in der Frühphase
  • Entwicklungsunterstützung in der Neonatologie von Anfang an – Marte Meo Methode
  • Extreme Frühgeborene ohne Formula? – Der ANDERE Anfang des Stillens
  • Frühgeborene – Chance und Risiko früher Intervention auf der Intensivstation
  • Gesprächsführung mit Eltern in kritischen Situationen
  • Musiktherapie in der Neonatologie
  • Sterbe- und Trauerbegleitung in der Neonatologie
  • Intensivpflege-Seminar für BerufsstarterInnen in der Neonatologie
  • Begleitung und Behandlung von traumatisierten Säuglingen und ihren Eltern
  • Känguruhen – Anbahnung von Körperkontakt bei Früh- und Risikogeborenen
  • Fütterstörung und Sondendependenz – Wege aus der Abhängigkeit
  • Entwicklungsfördernde Umgebung

Weitere Fortbildungsangebote – Themenauswahl

  • Symposium zur entwicklungsfördernden und
    individuellen Begleitung von Frühgeborenen und
    ihren Eltern
  • Deutscher Still- und Laktationskongress
  • Vorbereitung auf die Zusatzqualifikation Still- und
    LaktationsberaterIn IBCLC
  • Modernes Stillmanagement – praxisorientiert und
    effektiv
  • Alltag in der Laktationsberatungspraxis – Wenn das
    Baby seine Eltern (über-)fordert
  • Bonding verstehen und bewundern
  • Lösungsorientierte Vorgehensweise bei Milchstau,
    Mastitis, Abszessen & Co.
  • Problematische Gewichtsentwicklung bei gestillten
    Säuglingen
  • Beikostberatung in Theorie und Praxis
  • Wunde Brustwarzen – Prophylaxe und Therapie
    eines Stillproblems
  • Mund- und Esstherapie bei Säuglingen und
    Kindern – orofaziale Förderung
  • Elternberatung bei Regulationsstörungen im
    Säuglingsalter
  • Mit den Kleinsten in Kontakt – Wirkfaktoren guter
    Entwicklung
  • Bindung und Stillen im Frühwochenbett effektiv
    fördern – Entwicklung von Richtlinien, Standards,
    Indikatoren und Checklisten
  • Funktionelle, frühkindliche Entwicklungsstörungen –
    der schiefe und/oder überstreckte Säugling

Fortbildungsleitung


Kinderärztin, Neonatologie und pädiatrische Intensivmedizin, Universitätskinderklinik Köln, Leitende Oberärztin Neonatologie

Lehrerin für Pflegeberufe, Kinderkrankenschwester, Bildungszentrum für Pflegeberufe Hanau

Fachkinderkrankenschwester für pädiatrische Intensivpflege, Entwicklungsfördernde Neonatalbegleiterin EFNB®, Stationsleitung der Früh- und Neugeborenen-Intensivstation des Klinikums Worms, Organisation und Betreuung von Hospitationsaufenthalten auf einer Früh- und Neugeborenen-Intensivstation in Kapstadt

Medizinisch-kaufmännische Ausbildung, seit 1983 in der Stillberatung tätig, Still- und Laktationsberaterin seit 1987, Entwicklungsfördernde Neonatalbegleiterin EFNB®, Clinical Instructor, Praxis in Porta Westfalica. Master Trainerin im Bereich der Initiative Babyfreundlich von WHO und UNICEF

Kinderarzt, Neonatologe, Schwerpunkt Entwicklungsneurologie. Bis 2014 Oberarzt der Kinderkliniken  des Klinikums Augsburg. Mitbegründer und Vorstand der Nachsorgeeinrichtung Bunter Kreis Augsburg. Lehraufträge  für Case-Management am  Institut für Sozialmedizin in der Pädiatrie Augsburg und an  der Medizinischen Paracelsus Universität Salzburg.  Lehrauftrag für Musiktherapie am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg

Kinderphysiotherapeutin, Still- und Laktationsberaterin seit 2006, Weiterbildung für Entwicklungsfördernde Neonalbegleiterin EFNB®, Dozentin an der Physiotherapieschule im Fachbereich Pädiatrie, spezialisiert auf die Behandlung von Früh- und Neugeborenen mit unterschiedlichen Störungsbildern in Bezug auf Entwicklungsförderung und Förderung der orofazialen Funktionen, Praxis in Rheinfelden, Schweiz

Organisatorische Leitung

Geschäftsführerin des Ausbildungszentrums Laktation und Stillen, QM-Beauftragte, Fachgebiete: Unternehmensberatung, Organisationsplanung, Kongressorganisation, Steuer- und Datenverarbeitungswesen

Die Kursleitung

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Still- und Laktationsberaterin, Entwicklungsfördernde Neonatalbegleiterin EFNB®, St. Joseph Krankenhaus Berlin, Kinderklinik

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Still- und Laktationsberaterin, Universitätskinderklinik Köln, Präventionsassistentin, Entwicklungsfördernde Neonatalbegleiterin EFNB®

Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin, Bunter Kreis Augsburg, Still- und Laktationsberaterin, Entwicklungsfördernde Neonatalbegleiterin EFNB®, Nachsorgepflegerin für Früh- und Neugeborene, Case Managerin, SAFE Mentorin

Weitere DozentInnen

  • Dr. Monika Berns, IBCLC, Neonatologin, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Klinik für Neonatologie
  • Johann Binter, IBCLC, MHPE, Dipl. Kinderkrankenpfleger, NIDCAP® Professional, Landeskrankenhaus Salzburg (SALK)
  • Dr. Sarah Börner, IBCLC, Neonatologin, Universitätskinderklinik Köln
  • Andrea Eichler, Lehrerin für Pflegeberufe, Universitätskinderklinik, Tübingen
  • Anne Garbe, Neonatologin, II. Kinderklinik, Zentralklinikum Augsburg
  • Kirsten A. Hinrichsen, Ergotherapeutin, Praxis für Ergotherapie Görl, Berlin
  • Anett Kalber, Kinderkrankenschwester, Kindergesundheitshaus Berlin
  • Cornelia Kastaun, IBCLC, Kinderkrankenschwester, Medizinische Hochschule Hannover
  • Dr. Ruth Klein, IBCLC, Neonatologin, Universitätskinderklinik Köln
  • Thomas Kühn, IBCLC, Neonatologe, Vivantes Klinikum Neukölln, Berlin
  • Anja Leiter, Physiotherapeutin, Olgahospital Stuttgart
  • Dr. Katrin Mehler, IBCLC, Neonatologin, Universitätskinderklinik Köln
  • Gabriele Muhl, IBCLC, Lehrerin für Pflegeberufe, Bildungszentrum Hanau
  • Dr. Sabine Nantke, IBCLC, Kinderärztin, SPZ Vivantes Klinikum im Friedrichshain, Berlin
  • Sandra Rabe-von Kühlewein, Verwaltungsfachwirtin, Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V., Frankfurt
  • Ursula Schmid, Katholische Klinikseelsorge, Zentralklinikum Augsburg
  • Dr. Eva Vonderlin, Psychologin, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg
  • Sandra Walz, Physiotherapeutin, Olgahospital Stuttgart
  • Dr. Christof Weisser, Neonatologe, Landeskrankenhaus Salzburg (SALK)

Termine

Kurs Berlin-RangsdorfM6: 3 Tage             24.06.-26.06.2016, Berlin-Rangsdorf

M7: 3 Tage             16.09.-18.09.2016, Berlin-Rangsdorf

M8: 3 Tage             25.11.-27.11.2016, Berlin-Rangsdorf

M9: 3 Tage             03.02.-05.02.2017, Berlin-Rangsdorf

 

Kurs Augsburg

M3: 3 Tage             17.06.-19.06.2016, Augsburg

M4: 3 Tage             07.10.-09.10.2016, Augsburg

M5: 3 Tage             20.01.-22.01.2017, Augsburg

 

Kurs Solingen

M2: 3 Tage             09.06.-11.06.2016, Solingen

M3: 3 Tage             09.09.-11.09.2016, Solingen

M4: 3 Tage             24.11.-26.11.2016, Solingen

M5: 3 Tage             10.03.-12.03.2017, Solingen

 

Kurs Hamburg

M1: 3 Tage 16.09.-18.09.2016, Hamburg

M2: 3 Tage 13.01.-15.01.2017, Hamburg

M3: 3 Tage 28.04.-30.04.2017, Hamburg

M4: 3 Tage 23.06.-25.06.2017, Hamburg

M5: 3 Tage 08.09.-10.09.2017, Hamburg

M7: 3 Tage 09.11.-11.11.2017, Hamburg

 

Kurs Berlin-Rangsdorf

M6: 3 Tage 23.11.-25.11.2017, Berlin-Rangsdorf

M7: 3 Tage 23.02.-25.02.2018, Berlin-Rangsdorf

M8: 3 Tage 08.06.-10.06.2018, Berlin-Rangsdorf

M9: 3 Tage 07.09.-09.09.2018, Berlin-Rangsdorf

 

Kurs Augsburg

M1: 3 Tage 02.03.-04.03.2017, Augsburg

M2: 3 Tage 30.06.-02.07.2017, Augsburg

M3: 3 Tage 18.09.-20.09.2017, Augsburg

M4: 3 Tage 04.12.-06.12.2017, Augsburg

M5: 3 Tage 22.03.-24.03.2018, Augsburg

M9: 3 Tage 07.05.-09.05.2018, Augsburg

Änderungen vorbehalten!

 


Teilnahmegebühren

Einschreibegebühr 190,00 €
Teilnahmegebühr je Modul 390,00 €
(ab Kurs Hamburg 2016: 410,00 €) zahlbar bis eine Woche vor dem einzelnen Modul
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